Imagonharfe
 

Imagonharfe

In den Kindern, die im Spielen selbst die Kunst der Begegnung mit sich und der Welt lernen, liegt die eigentliche Quelle jeder höheren Kultur – ein „Spielen“, auf dessen kulturstiftende Kraft Friedrich Schiller schon hingewiesen hat ,,...der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Die Kindheit, die immer mehr von Lernstress und von Spielkonsolen bedroht ist, gilt es daher besonders zu schützen und zu pflegen. Dies muss unserer Ansicht nach das oberste Ziel einer modernen und in die Zukunft gerichteten Schulbildung –  als Fundament einer menschlichen Gesellschaft von morgen – sein. Denn sowohl das Kind, als auch das schöpferische Element der Kunst als Bildungsprinzip im tieferen Sinne, verbinden nachhaltig und authentisch uns Menschen der Gegenwart, ganz gleich welchen Alters, welchen Geschlechts, welcher Nation und welcher Weltanschauung wir sind.

Kinder sind die leuchtenden Sterne am Nachthimmel der Menschheit. Sie bringen als schlummernde Begabungen die Orientierung mit, die wir alle für unsere gemeinsame Zukunft brauchen. Wir müssen ihnen jedoch helfen, ihre Begabungen zu entdecken, um sie in Fähigkeiten verwandeln und diese anwenden zu können. Diese „Himmelsgeschenke“ sind größer, farbiger und leuchtender, als wir zunächst ahnen, so wie ihre und unsere Zukunft größer und gewaltiger ist, als wir sie zunächst denken können. Kinder verbinden Himmel und Erde, so wie ein Regenbogen durch Licht und Wasser gewissermaßen eine Brücke zwischen Himmel und Erde eröffnet.

Die Freie Schule Glonntal hat ein Instrument als Imagination, als Symbol für diese Art der Bildungs- und Begegnungskunst gesucht und eines der ursprünglichsten Instrumente der Menschheit gewählt, nämlich die Harfe, auf deren gespannten Saiten der Künstler Melodien erzeugen kann, ebenso wie der Lebenskünstler auf den Spannungen des Lebens eine Melodie des Fortschritts zum Klingen bringen kann. Diese Kunst, aus Spannungen, Beziehungen und Konflikten Fortschritte wie eine Melodie entstehen lassen zu können, sowohl im Kleinen in einer Familie als auch im Großen in den Verhältnissen und Konflikten der Völker, gilt es heute schon im Klassenzimmer zu lernen - kann doch ein wahrhaft menschenwürdiger Fortschritt nur aus der Kunst des Begegnen-Könnens heraus erzeugt werden.

Zu dem Ziel, der Kunst der Kindheit - der Kunst der Begegnung - international Räume und Wege eröffnen zu helfen, veranstaltete die Imagonharfe als Schulgemeinschaft sowohl 2012 im Kultur und Kongresszentrum in Rosenheim, als auch im Sommer 2014 und 2015 im Herkulessaal der Residenz in München insgesamt drei große öffentliche Aktionskunstwerke mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In diesem Jahr wird die Imagonharfe für die Kindheit der Kinder und für die Kunst des Spielens am 23. Juli im Circus Krone ein Aktionskunstwerk mit Jugendlichen von Schulen aus der Ukraine, aus Russland, aus Israel und anderen Ländern sowie mit den bei uns schon lebenden Flüchtlingen „spielen“, Melodien und Tänze zaubern für eine Kunst der Bewegung in den Spannungen der Gegenwart.

 

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