Klassenfahrt der 10.Klasse

Übungsaufgabe aus unserem Unterricht auf See: 

"Ich laufe barfuß den kleinen Strand entlang. Der Sand unter meinen Füßen, in den ich bei jedem Schritt etwas einsinke, fühlt sich warm und weich an. Ich spüre die einzelnen, winzigen Sandkörnchen zwischen meinen Zehen. Ab und zu pickst mich durch den Sand ein kleiner Zweig, den der Wind von den Büschen bis zum Meer getragen hat. Ich spüre den leichten, frischen, etwas kühlen Wind auf meiner Haut. Es hat etwas Beruhigendes wie mich die langsam untergehende Sonne mit ihren letzten Strahlen wärmt. Sie wirft ein orange-schillerndes Licht auf das von sanften Wellen durchzogene Meer. Ich rieche die Kühle des Windes, der mir einen wohligen Geruch der Bäume, sowie die Frische des Meeres herüberträgt. Der trockene, warme Sand unter meinen Füßen wird immer nasser und kälter, je weiter ich richtung Meer gehe. Im nassen Sand hinterlasse ich meine Fußspuren und es bleiben ein paar Klumpen des matschigen Sandes an meinen Füßen kleben. Ich gehe weiter uns plötzlich schwappt eine Welle über meine Füße. Im ersten Moment kann ich gar nicht glauben wie warm das, den ganzen Tag über von der Sonne gewärmte Wasser ist. Ich spüre ein leichtes Kratzen der kleinen Sandkörnchen, die von dem Wasser aufgewühlt wurden, an meinen Füßen. Die Welle geht zurück und ich merke, wie sie den feinen, von der Nässe aneinander klebenden Sand unter meinen Füßen wegzieht und ich ein bisschen tiefer in den Boden einsinke. Etwas weiter entfernt höre ich, wie eine Welle gegen einen Felsen schlägt. Auch um mich herum höre ich die kleinen Wellen, wie sie am Strand brechen und sanft gegen kleine Steine schlagen, die sich tief in den Sand gegraben haben. Ich spüre eine zweite Welle an meinen Füßen, diesmal werden sogar meine Schienbeine nass. Wieder fühle ich das warme Wasser und den, durch den Sog unter meinen Füßen weggezogenen Sand. Die Welle zieht sich zurück. Ein lauer Wind streicht um meine Beine, die sich jetzt viel kälter anfühlen. Trotz der immer schwächer werdenden Sonne wärmt sie mich dennoch ein wenig. Ich schaue auf das Meer hinaus; Es wirkt freundlich, friedlich und beruhigend, wie es in ständiger Bewegung die sanften Wellen richtung Strand treibt, um sie dort brechen zu lassen. Die untergehende Sonne lässt die Oberfläche des Wassers immer wieder etwas aufblitzen. Dort wo die Sonne nicht mehr hinreicht, sieht das Wasser tief dunkel aus, fast schwarz. Es wirkt schwer, im Gegensatz zu dem klaren, hellen Wasser um mich herum. Das Dunkle wirkt so, als wolle es zur Ruhe kommen, das Klare jedoch, mit seinen verspielten Bewegungen und den kleinen Wellen wirkt so kühl und aufgeweckt, als wolle es, dass die Sonne wieder aufgeht. Ich setzte mich auf einen, von einer moosartigen Pflanze bewachsenen Stein. Er fühlt sich kalt und ruhig an und gibt mit im Gegensatz zu dem nassen Sand das Gefühl der Beständigkeit. Ich rieche einen Algengeruch, der von den nassen Steinen unter mir kommen muss. Ich glaube zu spüren, wie die kleinen aufgeweckten Wellen sich ihren Weg durch die verwinkelten, spitzen Steine unter mir suchen und sich schließlich zurück ins Meer ziehen."

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