Wirtschaftskunde in der 7. Klasse

In der siebten Klasse wurde mit der ersten Wirtschaftskunde Epoche begonnen. Zu Beginn untersuchten die Schüler ihre Kleidung und wir stellten anhand der "Made in "- Einnäher fest, dass Kleidungsstücke aus fast allen Kontinenten im Klassenzimmer vertreten waren. Es zeigte sich, dass wir in einer globalisierten Welt leben und durch unsichtbare Fäden mit Menschen in aller Welt verknüpft sind.

Gerade für Jugendliche in diesem Alter kann es hilfreich sein, wenn der auf die eigene, sich umgestaltende Innenwelt fokussierte Blick etwas geweitet und eine Verbindung mit der Welt hergestellt wird.

Anschließend kamen wir zu der Feststellung, dass die Dinge mit denen wir täglich umgehen und die wir besitzen, zu keinem Teil ganz von uns selbst hergestellt wurden. Auch für den selbstgestrickten Schal hat jemand die Wolle für uns produziert und auch das Schaf haben wir nicht selbst großgezogen und geschoren. Deutlich wurde, dass wir die Früchte der Arbeit von anderen nutzen. Menschen auf der ganzen Welt haben zusammengearbeitet, damit wir so leben können, wie wir es jetzt tun.

Den Schülern war anzumerken,  dass sie somit eine andere Wertschätzung für die Leistung eines unbekannten anderen empfinden. Gerade in unserer egoistisch konsumorientierten Wirtschaftswelt ist dies eine wichtige Erkenntnis.

Jetzt machten wir uns Gedanken über den Preis einer Ware und gliederten den Herstellungsprozess eines einfachen Tisches auf. Am Ende des Herstellungsprozesses stand jeweils eine natürliche Ressource die kein Geld kostet,  sondern etwas wie ein "Bodenschatz" ist. Das Holz, aus dem der Tisch gemacht wurde, ist letztlich das Einkommen des Waldbesitzers. Auf allen Produktionsstufen wird die natürliche Ressource umgewandelt und es entsteht Einkommen sowohl für den Waldarbeiter bis letztlich dem Verkäufer. Der Preis einer Ware ist also die Summe alle Einkommen die entstanden sind.

Diese Erkenntnis führte uns zur ersten Unterrichtsstunde zurück, in der wird die Kleidung auf ihre Herkunftsländer hin untersucht hatten. Auffällig war, dass die meisten Kleidungsstücke in Asien produziert wurden. Natürlich war den Schülern schnell bewusst, dass die Löhne in diesen Ländern gering sind und damit die Produktionskosten für die Kleidung niedrig gehalten werden können. Aber auch sogenannte hochpreisige Markenkleidung wird in Billiglohnländern hergestellt.

Die Schüler erkannten, dass die Einkommen in der Wertschöpfungskette nicht fair verteilt werden und es entstand ein neues Wertebewusstsein. Den Schülern wurde deutlich gemacht, dass sie auch mit ihrem Konsum eine Verantwortung für die Welt tragen. Die Epoche wird mit ganz grundsätzlichen Betrachtungen wie der Frage, was ist eigentlich Geld, wie funktioniert ein "Markt", fortgesetzt.

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