Ars Artium 2019

Wie in jedem Jahr bin ich begeistert von dem Einsatz und der pädagogischen Höchstleistung, die während unseres mittelalterlichen Geländespiels Ars Artium erbracht wurde. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. Besonders anerkennenswert sind auch die Bestrebungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, die Prüfungen aber auch Meisterprüfungen in den verschiedensten Fachrichtungen abzulegen. Eine davon finde ich besonders mutig. Die Jugendlichen verbringen ein oder zwei Nächte nur mit Hilfsmittel aus der Natur in einem Waldgebiet und das bei jeden Wetter. Meine Hochachtung!

Die Ruhe und konzentrierte Arbeitsweise der Kinder und Jugendlichen erstaunten mich und wieder einmal wurde mir bewusst, welche Vielzahl an Lernfeldern hier eröffnet werden. Ernährungskunde, Biologie, Handwerk, Kunst, Mathematik, Geschichte und noch viel mehr begegneten mir bei meinem Besuch. Das Erstaunlichste war jedoch ein Projekt, das mir Herr Hippe vorgestellt hat. Die Kinder und Jugendlichen haben eine Brücke aus Holz bebaut. Diese architektonische Leistung beeindruckte mich gewaltig. Die Planung, die Materialbeschaffung, die Berechnungen und die Umsetzung ist für mich einen wahre Meisterleistung. Beim Überqueren der Brücke überließ ich jedoch unseren Studentinnen den Vortritt und ich kann berichten - die Brücke hielt!

Vielen Dank für diesen Einblick in eine „andere Welt“

Petra Michalke

     

                                                                              Vielen Dank an Leon Steinbauer für die Fotos.