Bezug zur Berufs- und Arbeitswelt

Eingebunden in den Rahmen des Spiels gestalten die Jugendlichen ihren Alltag selbst. Spielinhalt ist es, ein Leben wie das eines berufstätigen Erwachsenen zu führen. Das Arbeiten in Zünften imitiert die Arbeitswelt. Die verschiedenen Leistungsstufen, die in den Zünften erreicht werden können, spiegeln die reale Welt des Handwerks wieder, geben aber auch ein Beispiel dafür, dass mit Einsatz und Bemühen dem eigenen Leben neue Impulse gegeben werden können.

Mit viel Begeisterung gehen die Spieler täglich ihrer Arbeit in den Zünften nach, wo sie in heterogenen Lerngruppen ihre Ausbildung zum Gesellen, Altgesellen oder Meister verfolgen. Dies wird in Lehr- und Meisterbüchern dokumentiert, die von Jahr zu Jahr weitergeführt werden. Hierbei wird so­wohl auf die handwerkliche Ausbildung von Fähigkeiten, als auch auf die kognitive, soziale, künstlerische und emotionale Seite des Lernens Wert gelegt.

Um einen höheren Rang (Geselle, Altgeselle, Meister) zu erlangen, müssen die Bewerber Prüfungen durchlaufen, die unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen zum Inhalt haben.

Zur Erlangung des Meistertitels ist außerhalb der Zeit des Ars Artiums ein mehrwöchiges Praktikum in einem fach­nahen Betrieb erforderlich und damit ein enger Bezug zum Berufsleben geknüpft. Es werden auch Lebensbereiche geübt, die im Lehrplan nicht berücksichtigt sind, wie Mut. So besteht ein Teil der Altgesellenprüfung darin, dass der Geselle eine Nacht mit einem Jüngeren alleine in der Natur biwakiert.

Die Spielwährung ermöglicht ein Kennenlernen der Geldwirtschaft. Phänomene wie Inflation und Deflation, wenn zu viel oder zu wenig Geld in den Umlauf gebracht wird, bekommen einen konkreten Bezug. Maßnahmen wie Lohnerhöhung, um  den Konsum und damit die Wirtschaft anzukurbeln, sind dann keine abstrakten Begriffe, sondern in ihren Konsequenzen unmittelbar erlebbar. Die Kinder und Jugendlichen gestalten dabei kreativ mit, werden erfindungsreich und sammeln Erfahrungen, wie sie durch eigenes Verhalten Einfluss auf das Wirtschaftsleben nehmen können.

Die Oberstufe

Unser Ziel ist es, gesunde, freie, selbstbewusste junge Menschen in ein Leben zu entlassen, das sie aktiv und eigenverantwortlich führen können, so wie es ihrem ureigenen Wesen, ihren Wünschen und Zielen entspricht.

Oberstufe

Die Mittelstufe

Bildung bedeutet nicht nur Wissen und Qualifikation, sondern auch Orientierung, Urteilsvermögen, Eigeninitiative und Kompetenzentwicklung. Deshalb steht an unserer Schule das Lernen durch Erfahrung und Entdecken im Vordergrund.

Mittelstufe

Die Unterstufe der Freien Schule Glonntal

Unser Lernkonzept stellt „das Kind" in den Mittelpunkt und zwar aus gutem Grund: All die Fähigkeiten, die als so genannte „Schlüsselqualifikationen" in unserer Gesellschaft nicht nur erwünscht, sondern auch dringend gebraucht werden, bringt es als Begabung mit!

Unterstufe

Wichtige Informationen im Überblick

Die Freie Schule Glonntal ist eine private offene Ganztagsschule mit einheitlichem Bildungsgang von der 1. bis zur 12. Klasse.

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