Hausbau – das Hühnerhaus

Im Rahmen unserer Hausbauepoche wollten wir ein Hühnerhaus für „glückliche“ Hühner bauen. Wir suchten und fanden schnell einen Bauplatz in unserer Schulgärtnerei und begannen den Grundriss auszumessen und den Fundamentgraben auszuschachten und zu verschalen nach den Vorgaben des Architekten. Wir kamen schnell voran, dank der unermüdlichen Hilfe von Eltern und Sponsoren. So konnte bald das Fundament gegossen und zwei Mauerreihen errichtet werden. Mit Wasserwaage, Lot, Kelle und Mörtel setzten wir Stein auf Stein.

Nun wurde es Zeit für unser erstes Fest, die Grundsteinlegung. Wir legten einen Grundstein und füllten ihn feierlich mit guten Wünschen für die Hausbewohner, mit historischen Beschreibungen, Liebhaberstücken von den Kindern und Daten über die Erbauer. Fast alle Eltern, Kinder und Handwerker waren da und feierten mit Gesang, Musik und gutem Essen den ersten Bauabschnitt und baten um den Segen und den Schutz für das zu bauende Haus.

Unser Zimmermann lehrte uns nun den Umgang mit Holzbalken und Brettern. Wir nahmen Maße, sägten, hämmerten, bohrten und schraubten das Holz für die Wände und die Dachkonstruktion, setzten Fenster und Türen ein und deckten das Dach. Unser Hühnerhaus hatte beachtlich an Größe und Schönheit gewonnen.

Unser zweites Fest, das Richtfest, durfte jetzt gefeiert werden. Hoch oben auf den Dachsparren wurde vom Zimmermann der Richtkranz gesetzt und der Richtspruch gesprochen. Jedes Kind schlug den Hammer auf den letzten Nagel, begleitet von fröhlicher Musik aus dem Akkordeon. Das machte allen Beteiligten und Zuschauern riesigen Spaß. Wir erhielten viel Anerkennung von unseren Gästen, unter denen auch der Grundeigentümer und die Herren Bürgermeister, sowie alle  Handwerker, Sponsoren und Eltern waren. Natürlich war auch die Schulleitung da und Herr Lüling hielt eine Rede für uns. Zum Dank zeigten alle Kinder, wie schön sie singen und musizieren konnten.

Das Dachdecken machte den Kindern am meisten Spaß. Sie kletterten die Leitern hoch und runter, schafften Dachziegel heran und legten sie unter Anleitung fachmännisch auf die Dachsparren. Viele Kinder wollten oben bleiben und sich auf den warmen Ziegeln sonnen, wohl auch in der Gewissheit, dass sie wahrscheinlich nie mehr auf das Dach hinauf dürfen.

Viele fleißige Hände der Eltern halfen nun, die Innenausbauten zu beenden. Die Kinder füllten in der Zwischenzeit ihre Epochenhefte und gestalteten sie zu kleinen Kunstwerken.

Der Höhepunkt unserer Hausbauepoche, die Einweihung unseres Hühnerhauses, näherte sich. Wir feierten einen ganzen Nachmittag die Fertigstellung unseres Hühnerhauses und gleichzeitig den Schuljahresabschluss. Es wurde ein wunderschönes Fest voller Dankbarkeit, Fröhlichkeit und mit zuversichtlichem Blick in die Zukunft. Die Kinder waren glücklich und fühlten sich sehr wohl in ihrem eigenen Haus. Endlich hielten die Hühner Einzug und legten zur Freude aller sogar an diesem Tag ein Ei.

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